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Beton für den Windpark Karben-Kloppenheim

Bad Nauheim | Zwei Megawatt mehr Strom aus erneuerbaren Energien werden seit April ins Wetterauer Netz eingespeist. Gebaut wurden hier mit einem Investitionsvolumen von 5,5 Millionen Euro zwei neue Windkrafträder. Die beiden neuen Windmühlen stehen bei Kloppenheim auf dem Schäferköppel, wo sich schon seit sechs
Jahren zwei andere Windräder drehen.

Diese sind mit ihren 100 m Höhe allerdings deutlich kleiner als die neuen, 150 m hohen, die eine Maximalleistung von je 1.000 KW liefern. Im März wurden die beiden Fundamente betoniert, im April die neuen Windkrafträder aufgestellt.

Den Beton für die Fundamente geliefert hat die Wetterauer Lieferbeton aus dem Lieferwerk Rosbach-Rodheim. Auftraggeber war die Firma Vogelsberger Umwelttechnik, die sich unter anderem auf die Erstellung von Windkraftfundamenten spezialisiert hat. Windkraftfundamente sind großen statischen Belastungen ausgesetzt und müssen entsprechend stark dimensioniert sein. Denn die 8-eckigen Fundamente mit einer Stärke von 1,00 m bis 1,50 m tragen die beiden Windräder mit einem Rotordurchmesser von 62 m. Die Nabenhöhe beträgt
ungefähr 70 m. Der für die Fundamente eingesetzte Stahlbeton musste schwind- und
kriecharm sein und durfte in dem massiven Bauteil nur eine geringe Hydratationswärme freisetzen.

Eingesetzt wurden für jedes der beiden Fundamente rund 450 m3 der Betongüte C30/37 mit einem CEM III A 32,5 N bzw. C 35/45 im Bereich des Einbauteils, das die Windkrafträder mit dem Fundament verbindet.

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Wetterauer Lieferbeton GmbH & Co. KG
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